mitumBACK – a label transfair

Mitumba heißen die ausrangierten Textilien, die aus dem Überfluss europäischer Kleiderschränke in kommerzielle Sammelcontainer wandern und wenig später auf jedem afrikanischen Markt zu kaufen sind. Mitumba ist der neuaufgetragene Wohlstandsverbrauch des Westens – und ein gutes Geschäft.

mitumBACK verändert die Richtung dieses globalisierten Prozesses: Das Projekt kauft gespendete Altkleider in Tansania zurück, läßt sie von fair bezahlten afrikanischen Stickerinnen mit handgefertigten Etiketten neu labeln und reintegriert sie in den westlichen Markt. Ware wird Spende wird Ware. mitumBACK läßt das “Abgetragene, Abgelegte, Ausgesonderte, Fortgeworfene” als extravagantes Modeteil und künstlerisches Unikat in die „Erste” Welt zurückkehren und gibt bereits entwerteten Produkten durch ihre Re-Fetischisierung neuen Wert – einen, den sie zuvor nicht hatten.

mitumBACK.net

mitumBACK – reverse engineering globalization

Jeweils nur für kurze Zeit bietet der  mitumBACK – POP UP – Flagship-Shop die Möglichkeit, Einzelstücke der limitierten Edition zu einem relational aufgeschlüsselten Preis zu erwerben und als Teil der mitumBACK-Kollektion hautnah zu erleben.

mitumBACK – Das Projekt, Die Ausstellung, Die Marke, Der Versuch zur Änderung globalisierter Marktkonzepte durchdie Umdeutung der Wertigkeit von Ver- und Gebrauch. Ein transdisziplinäres Experiment zur Kultur der Jetztzeit, an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft, welches Umstände der globalen Transition von Diskursen, Codes und Moden aufzeigt.

mitumBACK

Aktuelles von mitumBACK zum Thema Globalisierung und Kunst finden sie unter  – Car|go|graphy

April 2011 mitumBACK >> Boston

November 2010 mitumBACK >> Nantes

Juni 2009  Ausstellung >> Wien

Januar 2009 Ausstellung >> München.

Dezember 2008 >> Ausstellung Salzburg

Oktober 2008 >> Permanent Blog und Dokumentation der Reise nach Tanzania

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